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Oliver Martin Paul Steffen Guests

Crew

Tour-Diary

   


 

Aus dem Tour-Tagebuch einer Pink Floyd-Coverband...
 
Inhaltsverzeichnis:
 

 

Echoes on Tour

>>> zum Tourdiary 2005

02.12.2006 Till Eulenspiegel Steinau-Seidelroth

Echoes live im Till Eulenspiegel Steinau-SeidelrothKlein aber fein - so war unser Jahresabschluss-Konzert im Till Eulenspiegel in Steinau-Seidelroth. Mit viel Idealismus und großem Engagement haben Dieter Sinsel und sein Team in mühevoller Arbeit eine sehr gemütliche Location geschaffen. Nach dem XL-Format des vergangenen Wochenendes war das genau das richtige Kontrastprogramm. Dazu ein sehr gutes Abendessen, ein fähiger Tontechniker und ein begeisterungsfähiges Publikum - mehr braucht es nicht, um das Jahr 2006 livetechnisch optimal zu beschließen. Das zwölfte Konzert in 34 Tagen ging dann auch entsprechend glatt über die Bühne.

Nach dem Marathon der letzten Wochen und Monate geht es nun für Echoes in die verdiente Winterpause (wobei der Begriff "Winter" angesichts zweistelliger Temperaturen und knospender Bäume und Sträuche nicht so ganz passen willl...). Allerdings wartet auch hier noch Arbeit, denn die Live-CD will ja auch noch fertiggestellt werden.

Seit 2002 gibt es Echoes jetzt in dieser Besetzung, und jedes Jahr brachte jeweils eine gewaltige Steigerung mit sich. Da machte 2006 keine Ausnahme - im Gegenteil: Die Band ist inzwischen in Bereiche vorgedrungen, die wir niemals für möglich gehalten hätten. Und wenn man sieht, was für 2007 schon alles in Planung ist, dann sieht es so aus, als ob noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht wäre. Wir freuen uns natürlich sehr darüber, keine Frage. Und auch wenn v.a. die vielen Reisen auch an die Substanz gehen, sind wir nach wie vor voller Euphorie und Hunger. Dazu trägt sicher auch bei, dass wir die Anzahl der Auftritte pro Jahr konsequent limitieren. Es soll nicht zur Gewohnheit, zum "Job" werden. Insofern müssen wir in letzter Zeit auch immer öfter mal "Nein" sagen, wenn wir Anfragen für Konzerte bekommen. Die Echoes-Shows sollen etwas außergewöhnliches bleiben - für uns und auch für das Publikum.

Zum Abschluss des Tourdiary 2006 möchten wir uns auch an dieser Stelle bei allen Leuten bedanken, die uns in irgendeiner Form unterstützt haben.

Fortsetzung folgt  2007!

>> Fotos vom Konzert im Till Eulenspiegel Steinau-Seidelroth
>> Fotos vom Konzert in Steinau-Seidelroth bei FFM-Rock.de

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25.11.2006 Aschaffenburg Stadthalle

Das war er also, der echoesXL "Stapellauf"...

Echoes live Aschaffenburg StadthalleZunächst einmal sind wir noch immer von der gigantischen Resonanz überwältigt: 1.300 Leute fanden den Weg in die Stadthalle, um diese "Vorpremiere" mitzuerleben - Wahnsinn! Bevor allerdings die ersten Klänge von "Shine On" durch die Boxen tönen konnten, mussten die Techniker Schwerstarbeit leisten. Schon ab 8:00 Uhr wurde am Samstag morgen die Produktion aufgebaut, insgesamt waren 16 Leute damit beschäftigt, das Konzept in den Bereichen Licht und Ton umzusetzen. Viele Dinge waren dabei absolutes Neuland, wie z.B. die Beweglichkeit des riesigen Projektionskreises. Als erste Pink Floyd Tribute Show schafften wir es, ihn beim Gitarrensolo von "Comfortably Numb" zu einem waghalsigen Manöver über unseren Köpfen zu veranlassen. Die "PULSE"-DVD lässt grüßen... Aber auch sonst hatte die Technik-Crew einiges zu tun, schließlich galt es die Line-Arrays perfekt auf die Stadthalle abzustimmen und mehrere Dutzend Moving Heads sinnvoll aufzubauen und zu programmieren. Mal ganz abgesehen von weiteren Lampen, Scheinwerfern und ähnlichem Equipment...

Von alldem bekommt man als Zuschauer letztlich natürlich "nur" das Ergebnis präsentiert, welches hoffentlich dem Rahmen würdig war. Für uns als Band hatte der ganze Abend jedenfalls gleich drei Gründe, uns nervös zu machen: Zum einen die erwähnte große Produktion in dieser großen Halle, dann die Tatsache dass es ein "Heimspiel" war, und schließlich noch der Umstand, dass die komplette Show für eine Live-CD mitgeschnitten werden sollte. Lediglich Olli, unser "Mann ohne Nerven" war cool wie eh und je - zumindest äußerlich...

Echoes live Aschaffenburg StadthalleNatürlich war es ein tolles Bild, dass sich uns da von der Bühne aus bot. Dadurch, dass die Stadthalle nach hinten ansteigt, hatte man tatsächlich das Gefühl einer "Menschenwand" gegenüber zu stehen. Zwar haben wir bei Open Airs und Festivals teilweise schon vor noch mehr Leuten gespielt, aber da sieht man durch die Lightshow immer nur die ersten Reihen. "Als ob man vor der Südkurve einen Elfmeter schießen müsste", war Steffens Eindruck.
An diesem Abend bedauerten wir besonders, dass wir zwar den ganzen Abend "da" sind, aber letztlich doch nichts von der Show mitbekommen. Man ist  mittendrin, außenrum blinkt, flackert und wabert es scheinbar zusammenhanglos. Wie das von unten wohl aussieht? Wir werden es nie erfahren, denn auch Videos können den wirklichen Eindruck nur zu einem geringen Teil wiedergeben. Insofern müssen wir die Publikumsreaktionen als Maßstab nehmen, ob das, was wir da tun, ankommt oder nicht. In der Stadthalle hatten wir auf alle Fälle das Gefühl, dass es den Leuten gefiel. Die Stimmung, anfangs noch verhalten und neugierig gespannt, wurde immer besser und bei den unvermeidlichen Zugaben "Money" und "Run Like Hell" brachen dann alle Dämme. Im regulären Set schienen die Longtracks "Echoes" und "Pigs", aber auch "Have A Cigar" und die Raritäten "Goodbye Blue Sky" und "Hey You" die Publikumsfavoriten zu sein.

Echoes live Aschaffenburg StadthalleDiese Favoriten werden dann wohl hoffentlich auch den Weg auf das Live-Album finden. Zunächst werden wir das Material sichten und auswerten, anschließend geht es daran, eine Tracklist zu erstellen. Dabei sollen natürlich vor allem solche Songs den Weg aufs Album finden, die es von den Originalen nicht in offiziellen Live-Versionen gibt. Wenn alles klappt, sollte das gute Stück dann so im Februar nächsten Jahres erhältlich sein.

Für uns war der Abend auf alle Fälle von vorne bis hinten grandios :-).

Es bleibt uns, allen Zuschauern und beteiligten Personen ein herzliches Dankeschön für einen Abend zu sagen, den wir sicher nicht vergessen werden. Ein besonderes Danke geht an...
 

  • ... Werner Wunderlich vom Kulturamt Aschaffenburg

  • ... unseren Lichttechniker- und -Designer Christoph Sauer für absolut beeindruckendes Engagement

  • ... FOH- und Recording-Mann Christof Machacsek für den guten Sound und das Live-Recording

  • ... die Produktionsfirma Headroom Media (Andreas & Team), die zusammen mit den Stagehands dabei halfen unsere Ideen perfekt umzusetzen

  • ... Anja & Uwe Specht von Rockpictures für Fotos, Backlining und "Rundum-Sorglos-Paket" backstage, sowie den Bass bei "Wish You Were Here"

  • ... Gernot Freudenberger für zusätzliche Fotos

  • ... Winfried Völklein von WIV Entertainment für Support und Perspektiven

  • ... alle, die irgendeinen Beitrag dazu geleistet haben, dass echoesXL möglich wurde

>> ROCKPICTURES-Fotos vom Konzert in der Stadthalle Aschaffenburg
>> Fotos von Gernot Freudenberger vom Konzert in der Stadthalle Aschaffenburg

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21.11.2006 Nürnberg Hirsch

Echoes live im Hirsch NürnbergAuch auf die Gefahr hin, dass wir zu euphorisch werden: Aber auch der "Hirsch" in Nürnberg fügte sich lückenlos in die Reihe der weiter unten beschriebenen tollen Konzerte ein. Durch unser Konzert im letzten Jahr wussten wir ja schon, dass wir im Hirsch wieder ein professionelles Umfeld mit ebenso professioneller wie freundlicher Crew vorfinden würden. Uns so war es dann auch. Gleichzeitig war dieses Konzert auch die ultimativ letzte "Generalprobe" für unsere große Show in Aschaffenburg, zumindest in Sachen Programm und Ton (was die restliche Produktion betrifft, wird Aschaffenburg ein paar gewaltige Nummern größer...). Deshalb war auch unser "Master"-FOH Christof Machacsek mit von der Partie, der in der Stadthalle den floydianischen Sound einfangen soll. Er attestierte uns auf jeden Fall eine beeindruckende Entwicklung als Band: "Was ihr mir da runterschickt ist so gut, dass ich fast nichts mehr machen muss." Ob das jetzt ehrlich oder einfach nur höflich war, bleibt sein Geheimnis... ;-)

Der Hirsch war - trotz des Werktags - noch einmal deutlich besser besucht als im Vorjahr, und so waren nach knapp drei Stunden Pink Floyd-Vollbedienung überall zufriedene und glückliche Gesichter zu sehen: Bei der Band, der Crew, dem Veranstalter und - am wichtigsten - beim zahlreichen Publikum. Somit ist klar, dass man sich auch im Hirsch wiedersehen wird.

Da die A3 zu nachtschlafender Stunde tatsächlich gut zu befahren ist, ging es noch am gleichen Abend zurück. Der absolut sinnfreie und von uns Aschaffenburgern fast täglich verfluchte A3-Tunnel ("Einhausung") brachte es jedoch sogar um 4:00 Uhr morgens noch fertig, einen längeren Stau zu produzieren. Und das ca. 2km vor unserer Ausfahrt... An dieser Stelle eine Bitte an alle Mitarbeiter im Verkehrsministerium bzw. Straßenbauamt, die noch ihre Sinne beisammen haben: Reißt diesen furchtbar hässlichen und völlig unnötigen Beton-Sarkophag so schnell wie möglich ab und stellt normale Lärmschutzwände auf. Dann werden wenigstens nicht noch weitere Millionen an Steuergeldern für sinnlose "Unterhaltungs-Maßnahmen" aus dem Fenster geworfen. So, das musste jetzt mal sein...

Ein Dankeschön für das Nürnberger Konzert geht an Guido Glöckler und Peter Harasim vom CBF, sowie Chef HG und die Technikcrew (stellvertretend sei hier Monitormann Gerhard erwähnt).

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18.11.2006 Wuppertal Börse

Echoes live in der Börse WuppertalNach leicht verregneter Anfahrt kamen wir in Wuppertal, der Stadt der Schwebebahn an. Auch die Börse entpuppte sich als sehr schöner Live-Club und wie am Vortag in Worpswede durften wir uns über eine exzellente Crew und angenehmes Ambiente freuen. Moni Hensche hatte perfekte Vorarbeit geleistet und lieferte uns das "Rundum-Sorglos"-Paket.

Unsere Premiere in der Börse wurde dann auch vom Publikum gut angenommen. Zudem machen sich auch immer mehr die vielen Konzerte in den letzten Wochen bemerkbar und das Programm läuft prima durch. Lustiger Zwischenfall: Just als Olli zum wohl bekanntesten Pink Floyd-Gitarrensolo bei "Another Brick In The Wall" ansetzen wollte, riss ihm die Saite. Doch er bot dem Equipment-Versagen die Stirn, wechselte - während die Band in der "Warteschleife" blieb - schnell die Gitarre und fing das Solo nochmal von vorne an. Die Leute quittierten das zunächst mit Grinsen und dann mit breitem Applaus, während der Rest Band noch länger am Grinsen war. Auch in Wuppertal fanden wir nach dem Konzert noch die Gelegenheit, mit einigen Konzertbesuchern zu plaudern und zu fachsimpeln. Einig war man sich auf jedem Fall in dem Punkt, dass es ein sehr schöner Abend war, der absolut eine Wiederholung verdient hat.

Vor dem Hotel mussten dann noch etwas umfangreichere Parkplatz-Suchaktionen gestartet werden, was uns jedoch nicht davon abhielt, im Dachgeschoss und unter sehr beengten Verhältnissen noch einen lustigen Umtrunk mit Rotwein zu veranstalten, inkl. telefonischen Bibel-Zitaten unseres teilweise schon sehr seltsamen Engländers Lee Mayall.
Anderntags ging es dann nach kurzem Frühstück wieder nach Hause. Ein tolles, stressfreies und erlebnisreiches Wochenende, an dem alle Beteiligten viel Spaß hatten und das sicher in die Historie der Band eingehen wird. Solche Konzerte sind es, weswegen wir das alles überhaupt machen. Und in letzter Zeit werden es immer mehr in dieser Kategorie.

Ein exklusives Dankeschön noch einmal an Moni Hensche, sowie an Marcus Grebe vom LCB und die tolle Crew in der Börse. Da hat wirklich alles gepasst!

>> Fotos vom Konzert in der Börse Wuppertal (von Mario Gebhardt)

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17.11.2006 Worpswede Music Hall

Echoes live in der Music Hall WorpswedeMan glaubt es kaum, aber es gibt selbst für uns, die wir ja nun wirklich viel in Deutschlands Clubs unterwegs sind, immer noch Überraschungen. Eine solche gab es in Worpswede, ca. 20km nördlich von Bremen: Die Music-Hall, soviel steht fest, ist einer der schönsten Live-Clubs in Deutschland, auch und v.a. was den Backstage-Bereich betrifft. Schöner und origineller dürfte es kaum gehen, alleine das WC (!) ist sensationell (allerdings werden wir nicht verraten, warum). Dazu kommt mit Clubchef H.D. Ludwig ein echtes Original, der außer auf seinen Club auch auf seine Mitarbeiter stolz sein kann, die uns einen unvergesslichen Abend bereiteten.

Zunächst standen jedoch erst einmal 500km Fahrt an, die allerdings erstaunlich glatt verliefen. Ebenso der Aufbau und Soundcheck. Und zum Konzertbeginn waren wir dann noch mehr erstaunt: Obwohl wir weit weg von zuhause und außerdem noch nie in dieser Region waren, war die Music-Hall bestens gefüllt. Und schon bei den ersten Klängen von "Shine On" wurde deutlich, dass es sich um ein äußerst fachkundiges und zudem euphorisches Publikum handelte. Da war es auch nicht mehr schwer für uns, ein gutes Konzert abzuliefern und anschließend noch in geselliger Runde beisammen zu sitzen, schließlich hatten wir auch noch ein Geburtstagskind dabei (was peinlicherweise nicht jedem bewusst war...).

Im ebenfalls sehr schönen Hotel gab es noch eine kleine Verlängerung der Geburtstagsparty, bevor wir hundemüde in die Betten fielen.
Nach dem Ausschlafen (bzw. nach dem Wecken durch über die Flure tobende Hühnerhorden und vor der Zimmertür landende Kampfjets) gab es ein ausgiebiges Frühstück. Anschließend trat ein Teil schon mal die Fahrt nach Wuppertal an, der andere begab sich im "Künstlerdorf" Worpswede auf die Spuren von Jugendstil-Künstlern, Rilke & Co.

Danke an alle Leute von der Music-Hall. Wir kommen sehr gerne wieder in euer Schmuckkästchen!

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11.11.2006 Albersweiler Löwensteinhalle

Echoes live in der Löwensteinhalle AlbersweilerNachdem das Open Air auf der Burg Klingenmünster ausverkauft war, mussten wir im Herbst natürlich in der schönen Pfalz noch einmal nachlegen. Inovent Entertainment bot sich als Veranstalter an und reservierte die große Löwensteinhalle in Albersweiler, wo wir auch schon einmal unseren Grundaufbau für das große Konzert in der Aschaffenburger Stadthalle am 25.11. ausprobieren konnten. Das Drumset rückt in die Bühnenmitte unter den Kreis, die Keyboards wandern nach vorne rechts. Schon recht früh kamen wir in Albersweiler an, weil wir mit "Acoustic Zoo" noch einen Support Act dabei hatten, die nach uns noch aufbauen und soundchecken mussten. Der Aufbau verlief reibungslos, allerdings merkten wir beim Soundcheck schnell, das die Löwensteinhalle als reine Sporthalle einige akustische Tücken hat. So wurde von den glatten Stirnseiten der Halle die Musik quasi hin- und hergeworfen und wir mussten unseren Bühnensound sehr laut fahren, um die Reflektionen zu übertönen und nicht durcheinander zu kommen.
Um 21:00 Uhr gingen Acoustic Zoo auf die Bühne und lieferten ein sehr gutes Set mit Unplugged-Coverversionen ab. Die Setlist stieß auch bei uns auf großes Gefallen und überhaupt sind Acoustic Zoo eine absolut hörenswerte Band mit vielen guten und sympathischen Leuten.
Die Wartezeit bis zu unserem Auftritt verging dadurch schnell, auch weil Rudi Herzenstiel und sein Team eine wirklich tolle Backstage-Atmosphäre gezaubert hatten: Catering, Garderobe, Mitarbeiter - alles perfekt und professionell. Entspannter kann man nicht auf eine Bühne gehen.

Die Entspanntheit verging uns jedoch schnell, nachdem schon beim ersten Song klar wurde, dass die Löwensteinhalle in gefülltem Zustand akustisch wieder völlig anders reagiert als ohne Publikum. Eike Birkahn musste am Mischpult Schwerstarbeit leisten, um alle Feedbacks und sonstigen Störgeräusche in den Griff zu bekommen. Und auch Backliner und "Co-Bassist" Uwe hatte - vor allem wegen dem Monitorsound der Drums - einen arbeitsreichen Tag, nicht zuletzt weil er ja bei "Wish You Were Here" wieder an die vier Saiten musste. Da war es eine nette Geste, dass uns in der Pause ein Inovent-Mitarbeiter mit einer kurzen Weinprobe aus dem Weinkeller seines Schwiegervaters verwöhnte.
Nach den Anlaufschwierigkeiten wurde es dann ein guter Gig, was auch die Reaktionen des zahlreichen Publikums zeigten. Finales Ende wieder bei "Run Like Hell", danach Abbau, noch ein Schluck guten Pfälzer Rotweins, und ab nach Hause.

Herzlichen Dank an das erneut tolle Pfälzer Publikum, an Rudi und sein komplettes Team, sowie an Eike, Matze und alle anderen Techniker und Helfer. Wenn wir überall eine so freundliche und professionelle Umgebung vorfinden würden, wären wir wahrscheinlich nur noch auf Tour ;-). Ein Extralob und Danke an dieser Stelle auch noch einmal an unsere "Mainzelmännchen" Anja & Uwe. Vor allem Steffen hätte ohne sie an diesem Abend wohl einen Nervenzusammenbruch erlitten. Und dass die beiden neben ihrer Backliner- und Co-Bassist-Tätigkeit auch noch tolle Fotos machen können, kann man durch Klick auf den folgenden Link sehen:

>> Fotos vom Konzert in der Löwensteinhalle

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10.11.2006 Lorsch Musiktheater Rex

Echoes live im Musiktheater Rex LorschMan erlebt doch immer wieder neue Dinge. Im Rex in Lorsch war es so, dass ein Tontechniker nur Nachmittags, der andere nur Abends Zeit hatte. Also machten wir mit dem einen Techniker Soundcheck, bevor der dann vor Konzertbeginn den Staffelstab an seinen Kollegen weitergab. Da beide einen sehr guten Job machten, kann dieses "Job-Sharing" als voller Erfolg gewertet werden.
Das Programm änderte sich im Vergleich zu den letzten Konzerten nicht und man merkt immer mehr, dass wir zur Zeit sehr viel spielen. Die neuen Songs "sitzen" immer besser, auch sonst läuft die Maschine perfekt. Allerdings weit davon entfernt, zu so etwas wie Routine zu werden - dazu ist die ganze Sache nach wie vor viel zu aufregend. Aufregend war der Abend besonders für Backliner und Fotograf Uwe Specht. Als ob er nicht schon genug zu tun hätte, wurde er von uns als "Ersatz-Bassist" bei "Wish You Were Here" zwangsverpflichtet. Da dieser Song zwei Akustik-Gitarren (Olli und Martin) braucht, musste Martin bislang den Bass mit seinem Bass-Fußpedal spielen. Da kam uns die Idee mit Uwe. Eine Woche lang schwitzte und übte er, und siehe da: Es passte!

Ein Dankeschön geht an Margit Gehrisch und ihr nettes Team für nette Betreuung und natürlich ans Lorscher Publikum. Es war wieder ein toller Abend mit euch!

>> Fotos vom Konzert im Rex

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04.11.2006 Karlsruhe Jubez

Echoes live im Jubez KarlsruheKann ein Morgen besser beginnen als mit Ausschlafen? Wohl kaum. Entsprechend gut gelaunt trafen wir uns um 11:30 Uhr in der Hotel-Lobby zur Abfahrt. Nur Martins Laune hielt sich in Grenzen, da der Abend zuvor seine Erkältung nicht gerade besser machte. Im Gegenteil. In Karlsruhe statteten wir zunächst dem Musikladen Rock-Shop einen kurzen Besuch ab, wo Martin seinen Kollegen und "Mitbewerber" Rudi treffen konnte. Der Rest verteilte sich instrumentengemäß auf die jeweiligen Abteilungen. Auf besonderes Interesse stieß die Kopie eines Plakats vom "2. British Rock Meeting", welches 1972 in Germersheim stattfand: Pink Floyd, The Doors, Uriah Heep... Ein wirklich fettes Line Up, welches damals in dem etwa 40km entfernten Ort auf die Bühne kam. Ein lustiger Zufall (?), dass zum 35jährigen Jubiläum dieses Events im Jahr 2007 ein Echoes-Konzert in Germersheim ein Thema ist. Momentan sieht es so aus, als ob das klappen würde.
Anschließend hatten wir noch etwas Zeit, uns in der Karlsruher Innenstadt umzusehen. Wir waren ja schon zum dritten mal in der Fächerstadt, hatten aber noch nie Zeit uns etwas anzusehen. Das wurde nachgeholt: Schloss, Fußgängerzone und alles was rund ums Jubez liegt waren Bestandteil unserer Exkursion. Der arme Martin musste dagegen nach einer Apotheke Ausschau halten...
 

Im Jubez wurden wir von Manne Goos und Tontechniker Andi begrüßt. Beim letzten mal war Andi massiv erkältet, ein Jahr zuvor war es Olli. Scheinbar muss immer einer leiden, wenn wir im Jubez aufkreuzen. Diesmal also Martin. Leider wurde es bei ihm so schlimm, dass sich bei "One Of My Turns" seine Stimme endgültig verabschiedete. So mussten wir auch auf "Pigs" verzichten. Schade für das wie immer tolle und zahlreiche Karlsruher Publikum, aber das werden wir sicher beim nächsten mal nachholen.

Erfreulich: Abbau und Heimreise gingen - auch Dank Anja & Uwe - sehr flott über die Bühne, so dass wir schon um 2:00 Uhr wieder zuhause waren. Danke an Anja & Uwe, Manne und Andi vom Jubez (wie immer sensationell sympathische Atmosphäre und perfektes Catering) und alle, die den Weg ins Jubez gefunden haben.

>> Fotos vom Konzert im Jubez

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03.11.2006 Friedrichshafen Bahnhof Fischbach

Echoes live im Bahnhof Fischbach FriedrichshafenEine entspannte Anfahrt hatten wir in den Süden, zum Bodensee. Dort wurden wir schon von unseren Backlinern/Fotografen Anja & Uwe sehnsüchtig erwartet, um gleich darauf mit ein paar Problemen konfrontiert zu werden: Der Haustechniker des Bahnhofs hatte in der Woche zuvor überraschend sein Engagement beendet, und in der Kürze zur Zeit war kein adäquater Ersatz zu finden, geschweige denn jemand, der sich mit der Hausanlage vertraut machen konnte. Der Haus-DJ, ebenfalls mit dem Thema "Tontechnik" vertraut, erklärte sich dann kurzfristig bereit, das Konzert zu retten und den schwierigen Job auf sich zu nehmen. Ein denkbar harter Einstand, denn die Musik von Pink Floyd ist selbst für erfahrene Tontechniker eine echte Herausforderung.
Das war jedoch nicht die einzige Herausforderung: Paul hatte sich vorgenommen, an diesem Wochenende zum ersten mal "In Ear"-Monitoring auszuprobieren. Wer selbst Musiker ist weiß, dass das eine enorme Umstellung ist, an die man sich erst einmal gewöhnen und mit der man zurecht kommen muss. Steffen z.B. hat dahin gehende Versuche recht schnell wieder beendet. Ganz anders war die Herausforderung für Martin: Eine Erkältung an der Schwelle zur Bronchitis machte v.a. das Singen für ihn extrem schwierig. Zwar hat Roger Waters auch nicht gerade das, was man eine kristallklare Stimme nennen könnte, doch Martins verschleimte Atemwege wollten das typische Waters-Timbre einfach nicht mehr so recht hergeben.
Angesichts all dieser Handicaps kamen wir noch recht gut durch das Konzert, wenngleich wir sicher nicht unser Optimum erreichen konnten. Trotzdem machte das zahlreiche Publikum einen sehr zufriedenen Eindruck. Bei unserem nächsten Gastspiel im Bahnhof Fischbach wollen wir auf alle Fälle beweisen, dass es noch besser geht :-).

Nach dem Konzert wartete dann das nächste Problem auf uns: Scheinbar war es in den Tagen zuvor im Bahnhof Fischbach recht turbulent zugegangen. So war nicht nur der Haustechniker verlustig gegangen, sondern auch der Umstand, dass wir eine Hotelübernachtung benötigen. Doch Chef Peter Berchthold nahm spät nachts die Sache noch selbst in die Hand und besorgte uns eine gute Übernachtungsmöglichkeit. Martin, gesundheitlich schwer angeschlagen, machte sich sofort in Richtung Koje. Der Rest saß noch im Restaurant des Clubs, wobei es zu einem der seltenen Abende kam, an denen sich Paul auch mal den einen oder anderen Longdrink gönnte. Die Erfahrungen mit dem In-Ear-System wollten offensichtlich heruntergespült werden ;-). Anschließend gab es im Hotel noch einen kleinen Absacker auf dem Zimmer, schließlich konnten wir am nächsten Tag ausschlafen.

Unser Dank geht an Peter Berchthold und seine Crew, die trotz widriger Umstände die Geschichte ans Laufen brachten, und natürlich an alle Konzertbesucher.

>> Fotos vom Konzert im Bahnhof Fischbach

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28.10.2006 Idstein Scheuer

Echoes live in Idstein ScheuerEbenfalls ein Club mit toller Wohnfühl-Atmosphäre ist die Scheuer in Idstein, wo sich Achmed und Team erneut als hervorragende Gastgeber präsentieren. Auch hier gab es kleine bauliche Veränderungen, durch die jetzt noch mehr Leute das Geschehen auf der (sehr kleinen) Bühne mitverfolgen konnten. Apropos kleine Bühne: Es ist in der Tat die kleinste Bühne, auf der Echoes je gespielt haben (Zitat Steffen: "Normal ist mein Schlagzeug-Podest größer als das komplette Teil hier!") und dennoch fühlt man sich darauf pudelwohl. Es ist die direkte Nähe der einzelnen Musiker zueinander und natürlich auch zum Publikum, die die Konzerte in der Scheuer so besonders macht. Offensichtlich sieht es das Publikum genauso, denn die Scheuer war pickepackevoll. Das sorgte für phänomenale Stimmung vor und auf der Bühne. Die beiden neuen Titel vom Vorabend klappten prima, lediglich der neueste Neuzugang "Learning To Fly" holperte noch ein wenig vor sich hin. Aber das dürfte sich bei den nächsten Konzerten ebenfalls einspielen. Bei "High Hopes" ging die Glocke verlustig und ein sichtlich schmollender Drummer war davon ebenso wenig begeistert wie der Rest der Band. Nach einem gemeinsamen Bierchen in der Pause waren die Probleme jedoch endgültig abgehakt und die Echoes-Maschine lief auf Hochtouren durch den zweiten Teil des Konzerts.

Solche schönen Abende benötigen zwingend ein paar Voraussetzungen, die in der Scheuer allesamt erfüllt waren: Ein trotz beengter Verhältnisse guter Sound (Danke an Manuel), ein hervorragendes Essen (Danke an Achmeds Frau), ein engagierter Veranstalter (Danke an Achmed) und natürlich ein fachkundiges und begeistertes Publikum - Danke an alle, die den Weg in die Scheuer fanden!

Fazit: Ein sehr gelungener Auftakt unserer Konzert-Orgie der nächsten Wochen. Die "heimatnahen" Konzerte sind damit erst einmal vorbei, denn am kommenden Freitag geht es an den Bodensee :-).

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27.10.2006 Fulda Alte Piesel

Echoes live in Fulda Alte PieselMit Fulda begannen die "Doppel-Wochenenden" unserer "Herbst-/Winter-Tour 2006". Nie zuvor haben wir in so kurzer Zeit so viele Konzerte gespielt. Elf mal in 34 Tagen geht es auf die Bühne, mit dem Höhepunkt am 25.11. in der Aschaffenburger Stadthalle.

Zunächst war nach langer Zeit also mal wieder die "Alte Piesel" an der Reihe. Fast drei Jahre lang hatten wir uns dort nicht blicken lassen und siehe da: Es hat sich was getan! Michael Kling & Co. haben kräftig renoviert und den in der Vergangenheit etwas "durchgefeierten" Club in ein echtes Schmuckkästchen verwandelt. Deswegen, und auch aufgrund unserer doch etwas längeren Abstinenz, war die Piesel dann auch prächtig gefüllt. Leider standen wir zuvor wieder mal im Stau und der Soundcheck musste - wie auch das sehr gute Abendessen (Maultaschen made by the chief!) - kürzer ausfallen als geplant. Dabei wollten wir unseren neuen "Wall"-Teil noch einmal durchlaufen lassen, aber was sollte es. Dann halt der ungeprobte Wahnsinn. Trotzdem kamen wir prima durch "Goodbye Blue Sky" und "Empty Spaces" durch. Zwei Songs, die nun zum festen Bestandteil gehören! Da nach längerer Zeit mal wieder Weili am Saxophon dabei war und er sich "Dogs" gewünscht hatte, kam auch dieser Longtrack mal wieder auf die Setlist. Eine sehr gute Entscheidung, wenn man die Reaktion des Publikums als Maßstab nimmt.

Alles in allem ein gelungener Auftakt anstrengender Wochen. Danke an das enthusiastische Publikum, Sven am FOH und Michi Kling für einen erneut schönen Abend in toll renoviertem Ambiente!

>> Fotos vom Konzert in der Alten Piesel

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14.10.2006 Bad Endbach Oxygen

Echoes live im Oxygen Bad EndbachDas Oxygen in Bad Endbach gibt es erst seit wenigen Jahren, und doch hat es sich in dieser kurzen Zeit schon einen solchen Ruf erarbeitet, dass wir auch mit Echoes nicht mehr daran vorbeikamen. Kann man wirklich im "Nirgendwo" des Lahn-Dill-Kreises einen amtlichen Live-Club erwarten? Man kann! Und mit einer Reichweite von Wetzlar, Gießen, Herborn, Dillenburg, Marburg bis hoch nach Bad Laasphe ist auch das Einzugsgebiet groß genug, um sich als feste Station von qualitativ hochwertigen Tour-Produktionen zu empfehlen. Damit nicht genug: Mit viel Idealismus und Engagement haben Ralf und Jutta, die Betreiber des Oxygen, hervorragende Rahmenbedingungen sowohl für das Publikum als auch für die Künstler geschaffen. Kein Wunder also, dass wir uns sofort wohlfühlten. Auch von der Technikseite lief alles sehr professionell ab, so dass wir es tatsächlich schafften, eine Stunde früher als geplant mit dem Soundcheck fertig zu sein - eine absolute Premiere! Anschließend ging es zum Schnitzelessen in den örtlichen Gasthof "Krone". Auch hier wieder nur zufriedene Gesichter bei uns, wenngleich wir so jedoch nicht in den Genuss der kulinarischen Fähigkeiten von Clubchef Ralf kamen. Gerüchten zufolge soll er ein hervorragender Koch sein, hatte aber aufgrund der umfangreichen Vorbereitungen für unser Konzert leider keine Zeit mehr, selbst den Kochlöffel zu schwingen. Das möchten wir beim nächsten mal aber nachgeholt haben :-).

Das Konzert verlief, nicht zuletzt dank des hervorragenden Sounds sowohl im Saal als auch auf der Bühne, grundsolide und weitestgehend reibungslos (bis auf eine gerissene Saite und ein defektes Kabel bei Olli, sowie ein irgendwie nicht so recht funktionierendes Sendemikro am Saxophon von Bobby). Überrascht waren wir nur, dass es auch in dieser Region offensichtlich jede Menge Pink Floyd-Fans gibt, die ihrer Begeisterung für diese Musik lautstark Ausdruck verleihen. So war die Stimmung in der großen Halle absolut prächtig, auch wenn sie nicht ganz gefüllt war. Aber wie schon gesagt: Es ist ein junger Club, und scheinbar hat es sich noch nicht in der ganzen Region herumgesprochen, dass hier ein hochkarätiges Live-Programm unter absolut professionellen Bedingungen gefahren wird. Auf jeden Fall hat das Oxygen noch Kapazitäten für weitere Musikbegeisterte frei. Und den Reaktionen des Publikums nach zu urteilen, werden wir die bei unserem nächsten Konzert in Bad Endbach auch brauchen...

Nach dem Abbau und Einladen kam es noch zu einem hochklassigen Tischfußball-Match Echoes vs. Oxygen. Für Echoes gingen Olli & Steffen an den Start, für das Oxygen Jutta & Ralf. Wir setzten uns souverän in zwei Sätzen durch, wenngleich jeder Satz eng war. Dass es eine Revanche und ein weiteres Echoes-Konzert in Bad Endbach geben wird, steht für alle Beteiligten außer Frage.

Ein Dankeschön geht an Jutta & Ralf für echte Wohlfühlatmosphäre, Ferris und sein Team von Wendland-Veranstaltungstechnik für hervorragende Arbeit bei der gesamten Produktion, und natürlich an das Bad Endbacher Publikum, welches definitiv noch mehr Pink Floyd-Atmosphäre verdient hat. Wir freuen uns schon jetzt darauf!

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09.09.2006 Affalter Zur Linde

Zum vierten mal ging es nach Affalter ins Erzgebirge. Hektisch war es im Vorfeld, denn unsere inzwischen acht (!) Saxophonisten, die sich die Konzerte nach Verfügbarkeit und Region untereinander aufteilen, hatten alle (!) keine Zeit. Also musste Nr. 9 gefunden werden - und das taten wir dann auch. Volker Dahms aus Leipzig hatten wir gerade erst in Liechtenstein als Saxophonist der Grönemeyer-Coverband kennen gelernt, wo er sich schon als Pink Floyd-Fan outete. Als dann der unter Musikern übliche Satz "Wir können ja mal was zusammen machen" fiel, ahnte keiner von uns, dass es so schnell Wirklichkeit werden würde.

Das Konzert in der leider nicht ganz so gut gefüllten Linde lief mit Volker wie am Schnürchen, auch wenn Olli (wahrscheinlich aufgrund der Tatsache, dass er im Moment hart an seinem zweiten Soloalbum werkelt) ab und zu ein paar kleine Textverdreher fabrizierte. Ansonsten verlief der Abend, wie auch schon Anfahrt, Aufbau und Soundcheck, äußerst relaxed.

Nach dem Konzert ließ es sich Alex und seine Crew nicht nehmen, uns wieder mit ein paar flüssigen Kostbarkeiten aus dem Erzgebirge zu verwöhnen. Vor allem unser neuer Saxer Volker war da natürlich eine geeignete Testperson - der Rest von uns hat mit Schnäpsen wie "Krawwel die Wand nauf" schon so seine Erfahrungen gemacht. Ja, man kann Brandbeschleuniger tatsächlich trinken... ;-) Zwischendurch philosophierten wir noch ein wenig mit Axel, seinen Angestellten und den letzten anwesenden Konzertbesuchern (Hallo Claudia, Grüße!), bevor wir gegen 4:00 Uhr im Hotel eintrafen. Schon um 8:00 mahnte der Wecker wieder zur Rückreise, und vor allem Volker musste erleben, dass das Schuld-Sühne-Prinzip des Alkohols auch vor ihm nicht halt macht. Am frühen Nachmittag waren wir nach einer entspannten, größtenteils verschlafenen Heimreise wieder zuhause.

Besten Dank an Axel und die komplette Crew der Linde (v.a. Kathleen, die "Mitarbeiterin des Monats), unser treues Publikum, die PA-Firma (fetter Bühnensound!) und natürlich an den kurzfristig eingesprungenen Volker, der trotz starken Schädelwehs hoffentlich noch öfter mit uns auf die Bühne gehen wird :-). Jetzt ist er ja vorgewarnt.

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15.08.2006 FL-Vaduz Staatsfeiertag

Echoes live in LiechtensteinDer nächste "Länderpunkt" für Echoes. Das Fürstentum Liechtenstein hat zwar nur 30.000 Einwohner, ist aber seit genau 200 Jahren ein autonomer Staat. Genau dieses runde Jubiläum nahm das v.a. für sein Bankwesen (und Briefkästen...) bekannte Fürstentum zum Anlass, ausgiebig zu feiern, mit vielen Bühnen, viel Musik, und einem gigantischen Feuerwerk.

Für uns ging es schon um 8:00 Uhr morgens los, weil ab 14:00 Uhr die liechtensteinische Hauptstadt Vaduz für den Verkehr gesperrt war und wir natürlich vorher dort sein mussten. Die Fahrt lief, bis auf einen fetten Stau gleich nach 5km, reibungslos und wir kamen pünktlich in dem kleinen Staat zwischen Österreich und der Schweiz an, der uns mit sensationellen 28° und perfektem Sonnenschein empfing. Die große Bühne am Marktplatz wurde von der Schweizer PA-Firma Flashlight betreut, die wir schon von unserem Konzert in Zürich kannten. Damit war auch klar, dass es bühnen-, ton- und lichttechnisch keinerlei Probleme geben würden. Ansonsten wurden die Bands aber leider ihrem Schicksal überlassen: Keine Helfer, kein abgesperrter Backstagebereich, keine Garderoben. Aber OK, wir sind ja inzwischen flexibel... ;-). Zunächst mischten wir uns ein wenig unters Volk und bummelten durch Vaduz. Zurück an der Bühne eröffnete dann die Herbert Grönemeyer Coverband das Live-Programm und überzeugte mit einem sehr guten Gig. Leider waren da noch nicht allzu viele Leute vor der Bühne. Die Performance hätte auf jeden Fall mehr verdient gehabt. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde der Platz dann schließlich rappelvoll, und Mayqueen brachten die Massen in Bewegung, während ein paar Echoes-Mitglieder im Hotel noch ein kurzes Nickerchen hielten.
Um 22:00 Uhr gab es dann ein 30minütiges, gigantisches Feuerwerk zu bestaunen, welches von den umgebenden Bergen abgefeuert wurde und nicht nur das Fürstenschloss zauberhaft illuminierte. Viele "Ahs" und "Ohs" gab es für dieses einzigartige Spektakel, welches leider auch einige Leute von den Umbauarbeiten ablenkte, die dann auch 30 Minuten länger als geplant dauerten. Wir stellten fest, dass es auch in Liechtenstein und Umgebung viele Pink Floyd-Fans gibt und wunderten uns über die (nicht mehr ganz nüchterne) euphorische Damenwelt des Fürstentums, die (vor allem in Richtung Martin) sehr viel Haut zeigte... Da wir durch die lange Umbaupause eh schon hinter dem Zeitplan lagen, verzichteten wir auf eine Zugabe, denn nach uns kam mit Sir Williams noch eine Robbie Williams-Coverband dran. Sie hatten dann einen undankbaren Job, da viele Leute zu dieser späten Stunde schon nach Hause gegangen oder eben nicht mehr ganz so fit waren.

Wir waren auch nicht mehr ganz so fit und gingen bald darauf ins Hotel. Am nächsten Tag waren wir um 9:30 Uhr wieder auf dem Rückweg. Ein herzliches Dankeschön geht an die Firma Flashlight für Bühne, Licht & Ton, sowie an Andreas von Paschanga, der uns noch mit auf den Weg gab: "Jetzt könnt ihr behaupten, vor der Hälfte aller Einwohner eines ganzen Staats gespielt zu haben!". Haben Pink Floyd so etwas eigentlich mal geschafft? ;-)

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05.08.2006 Klingenmünster Burg Landeck Open Air

Echoes live Burg LandeckDie Burg Landeck - ein Pompeji in der Pfalz! Mit dem Unterschied, dass nicht die Römer, sondern die Staufer Bauherren waren, und für die Verwüstung war nicht der Vesuv, sondern ein französischer General verantwortlich - soviel zur Geschichte. Schade, dass der französische Feldherr nicht auch das Burgtor weggesprengt hat, denn dann hätten wir bequem mit unserem Bus vor die Bühne fahren können und unser Equipment nicht mühsam 100m weit schleppen müssen (das machen wir garantiert nicht nochmal!). Ohnehin bereitete uns die schöne Pfälzer Landschaft einen nicht gerade freundlichen Empfang, sondern begrüßte uns unmittelbar bei Ankunft mit einem sintflutartigen Platzregen. Die Aussicht vom Innenhof der Burgruine entschädigte uns jedoch, und auch das alte Burggemäuer bietet ein tolles Ambiente für floydianische Atmosphäre. Leider konnte die Infrastruktur da nicht mithalten. Bühne, Stromversorgung und Sichtverhältnisse für das Publikum sind nur suboptimal. So konnten wir auch nur mit ungewöhnlich kleiner Lichtanlage arbeiten, die noch dazu aufgrund des einsetzenden Regens praktisch nicht mehr einsetzbar war. Ebenso musste unser Projektionskreis aus der Mitte nach rechts wandern und die Symmetrie ging verloren.

All dies ließ eigentlich nicht vermuten, dass es ein gelungener Abend werden könnte. Und doch (oder gerade deswegen?) wurde es sogar ein ganz besonderer Abend. Zunächst mal meldete trotz des schlechten Wetters die Abendkasse schon um 19:00 Uhr: Nichts geht mehr - ausverkauft! Mehr als 1.100 Leute passen in den Burghof nicht rein, auch wenn deswegen viele Leute ohne Echoes-Konzert enttäuscht wieder nach Hause fahren mussten. All denjenigen sei gesagt, dass wir sicher wieder in die Gegend kommen werden - versprochen!
Für die, die rechtzeitig Karten gekauft hatten, wurde es - wie auch für uns - ein sehr spezieller Abend. Dabei überraschte uns vor allem, wie das Publikum scheinbar unbeirrt selbst den größten Regengüssen trotzte und uns schließlich drei (!!!) Zugaben abnötigte. Das hatten wir noch nie! Dabei war unsere Show dieses mal, wie bereits erwähnt, höchst spartanisch. Zur Pause kam unser völlig durchnässter Licht-Techniker Christoph ins Backstage, schnappte sich eine Flasche Schnaps und teilte kurz und trocken (das einzige Trockene an ihm) mit, dass aufgrund fehlender Überdachung von Lichtpult und Licht-Traverse und damit verbundener Durchnässung aller technischen Gerätschaften er nun notgedrungen und unerwartet Feierabend machen müsste, wenn wir einen kompletten Stromausfall aufgrund rausgeflogener Sicherungen vermeiden wollten. Uns blieben schließlich ganze vier weiße Lampen, die uns tapfer bis zum Ende beleuchteten. Zuletzt bot sich uns ein solches Szenario, als wir noch als Schülerband in irgendwelchen Pfarrhäusern und Jugendzentren unterwegs waren...

Aber irgendwie schien die Kulisse der Burgruine in Verbindung mit dem enthusiastischen Publikum die fehlende Lightshow zu ersetzen, bzw. ohnehin obsolet zu machen. Da konnten wir gar nicht anders, als auch mal spontan zu reagieren und als Zugabe das lauthals geforderte "Echoes" zu spielen. Normal funktioniert sowas nicht, weil wir uns streng an die programmierte Licht- und Projektionstechnik halten müssen. Aber wenn die ausfällt, dann kann man auch schon mal Wunschkonzert machen. Diesem Umstand war dann auch das wehmütige "On The Turning Away" zu verdanken, wobei Olli nicht vergaß, noch einmal an Syd Barrett zu erinnern, der dieses Spektakel im surrealen Ambiente sicher auch sehr "crazy" gefunden hätte.

Nach dem Konzert mussten wir noch einmal Schwerstarbeit leisten und unseren ganzen Kram wieder quer durch die Burganlage zurück zu unserem Bus schleppen, nachdem die zumindest für den Abbau zugesagten Helfer dann auch nicht auftauchten. So konnte man spät nachts noch ein lautes Röcheln und Fluchen aus dem Burggraben hallen hören. Und es war ganz sicher nicht der Geist von Burg Landeck, der da herumspukte, sondern ein ganz realer Schlagzeuger aus Fleisch und Blut mit seiner Bassdrum auf dem Rücken...

Ein herzliches Dankeschön dem Pfälzer Publikum, welches in Sachen Wetterfestigkeit und gute Laune wohl kaum noch getoppt werden kann. Wir waren und sind noch immer beeindruckt - grandios!

>> Fotos vom Konzert auf Burg Landeck

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21.07.2006 Pförring "Lustige Kumpels"-Open Air

Echoes live in PförringUnd nochmal Niederbayern! Dieses mal ging es in die Nähe von Ingolstadt, wo der Verein "Lustige Kumpels" zum 17. mal sein Open Air am Baggersee veranstaltete. Fast hätte es schon 2005 mit einem Echoes-Gastspiel geklappt, nun war es endlich soweit. Nachdem aufgrund der großen Hitzewelle am Freitag morgen das Billing noch einmal geändert und das ganze Programm um eine Stunde nach hinten verlegt wurde, war unser Auftritt erst für 0:45 Uhr geplant. Dadurch konnten wir entspannt in den frühen Abendstunden anreisen, was v.a. Olli sehr entgegenkam, der zur Zeit in einem Studio in Wolfsburg am Feinschliff seines zweiten Solo-Albums arbeitet.

Nach einer abenteuerlichen nächtlichen See-Umrundung auf dschungelähnlichen Pfaden kamen wir glücklich im Backstage-Bereich an, wo wir von den "Lustigen Kumpels", allen voran Fred Kügel, herzlich empfangen und sogleich mit leckeren Gerstensaft-Getränken versorgt wurden. Von Elli, der Siegerin der zweiten "DSDS"-Staffel bekamen wir leider nichts mehr mit, denn es hatte schon die Umbaupause zu Bonfire begonnen. Stattdessen wollten wir ein bisschen von der tollen Atmosphäre am See schnuppern. Für freien Eintritt haben die Kumpels da wirklich ein äußerst bemerkenswertes und sehr gut organisiertes Festival auf die Beine gestellt. Ein mit Tausenden Besuchern mehr als volles Gelände ist der Lohn der Mühen.
Leider zog sich die ursprünglich auf 30 Minuten festgelegte Umbaupause zu Bonfire um mehr als die doppelte Zeit hin. Ärgerlich für uns, denn unser Auftritt war eh schon sehr spät angesetzt und es war klar, dass nicht alle Besucher so lange durchhalten würden. Zu allem Überfluss gab es dann zwischen dem Veranstalter und Bonfire auch noch Stress wegen der langen Umbaupause und der Spieldauer. Warum das so war und wer an den Verzögerungen schuld war, wollen und können wir nicht beurteilen. Aber wir schieben es einfach mal auf die große Hitze :-).

Spät in der Nacht waren wir dann endlich startklar, dachten an Syd Barrett und spielten unter einem funkelnden Strernenhimmel mit dem Gedanken an ihn "Shine On You Crazy Diamond". Unser 90minütiges Set war aufgrund der kürzeren Spielzeit etwas rocklastiger als sonst ausgelegt, und tatsächlich bewiesen zahlreiche Festival-Besucher Stehvermögen und genossen mit uns bis zum finalen "Run Like Hell" die tolle Atmosphäre dieser warmen Sommernacht. Gegen 5:30 Uhr landeten wir völlig erschöpft in unseren Hotelbetten, drei Stunden später standen schon wieder Frühstück und Rückfahrt auf dem Plan. Wieder einmal ein kräftezehrender, aber eben auch sehr schöner Trip, der die Mühen absolut wert war.

Ein fettes Dankeschön geht an das ausdauernde Publikum und an die "Lustigen Kumpels", von denen wir stellvertretend für den Verein unseren "Betreuer" Fred Kügel erwähnen möchten. Ein tolles Festival mit sehr guter Organisation und äußerst angenehmer Atmosphäre, Respekt!
Respekt und Dank geht auch an die professionelle, engagierte und freundliche Technik-Crew, die uns zu später Stunde in kürzester Zeit noch einen tollen Bühnen- und Frontsound hinzauberte. Sehr gerne wieder!

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01.07.2006 Tiefenbach Gienger Open Air

Einen Tag nach dem triumphalen Einzug der Deutschen Nationalelf ins Halbfinale der WM waren wir zur Abfahrtszeit allesamt noch etwas müde. Olli kam sogar direkt mit dem Nachtzug von Dänemark zur Abfahrt. Und nachdem Steffen nach den WM-Feierlichkeiten auch etwas derangiert war (er hatte die halbe Nacht in der Hängematte in seinem Garten zugebracht), galt es zunächst erst einmal richtig wach zu werden. Paul und Martin fuhren separat, weil sie den Trip noch zu einem kleinen Ferienwochenende in Niederbayern nutzen wollten.

Mit leichter Verspätung trafen wir auf dem Firmengelände in Tiefenbach bei Passau ein (die A3 war bis Würzburg völlig dicht und wir brauchten für die ersten 80 von insgesamt 400km geschlagene zwei Stunden...). Das von den Mitarbeitern organisierte Firmenfest hatte sogar an eine Leinwand gedacht, vor der unser Fußball-Fanatiker Steffen nach dem Soundcheck mit einem breiten Grinsen feststellen durfte, dass die Engländer noch immer keine Elfmeter schießen können ;-). Während dieses Elfmeterschießens heizten schon mal The Tonis aus München die Leute mit rockigen Coversongs an. Unbestreitbarer Höhepunkt: "The Ace of Spades" von Motörhead. Wir sollten dann mit Brasilien - Frankreich konkurrieren. Und tatsächlich entschieden sich die meisten der ca. 3.000 Besucher für Pink Floyd anstatt für Ronaldo & Co. - sie sollten ihre Entscheidung nicht bereuen. Mit dem letzten Schlag von "Run Like Hell" verabschiedeten schließlich nicht nur wir uns von der Bühne, sondern Brasilien auch von der WM...

Nun galt es, schnell abzubauen, denn zum einen musste die Bühne schnell für die AC/DC Revivalband frei werden, zum anderen mussten wir vom Acker sein, bevor wir mit dem Bus nicht mehr durch die Menschenmassen vor der Bühne kommen würden, denn das war der einzige Weg nach Draußen. Pech für uns, dass der Bus wieder recht früh am Sonntag bei der Autovermietung zurück sein musste. Also opferten sich Steffen, Olli und Christoph, und bretterten Nachts wieder die 400km zurück nach Aschaffenburg. Das ging alles glatt, und das "Trio infernale" war gegen 4:00 Uhr im eigenen Bett. Der Rest der Truppe schaute sich anderntags noch die schöne Dreiflüssestadt Passau an und ließ es sich auch nicht nehmen, die Walhalla in Donaustauf zu besichtigen. Das Wetter war schließlich, wie es sich für eine von Kaiser Franz organisierte WM gehört, perfekt.

Fußball und Rock'n'Roll in perfekter Symbiose - das soll unser Fazit sein. Besten Dank an Tanja Baumann von der Firma Gienger, Michael Hartinger von der AC/DC Revivalband, sowie Stefan & Alex von Sugar für professionelle und sympathische Bühnentechnik. Niederbayern rockt!

>> Fotos vom Konzert in Tiefenbach

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17.06.2006 Wächtersbach Open Air im Musikgarten

WM-Fieber im ganzen Land, schwarz-rot-gold wohin das Auge reicht. Hat da ein Abend mit der Musik von Pink Floyd überhaupt noch Platz? Er hatte! Während sich Italien zu einem mühevollen Vorrunden-Unentschieden gegen die USA quälte, durften wir im wunderschönen Musikgarten in Wächtersbach floydianische Atmosphäre verbreiten. Andreas Weiher und sein Verein, der Musikzug Wächtersbach, hatten für einen tollen Rahmen gesorgt. Und während die Kollegen von "New Deal" das Publikum anheizten, durften wir die besten Steaks der letzten Jahre genießen. Ein Lob dem Metzger- und dem Grillmeister!

Pünktlich um 22:00 Uhr, als die letzten Sonnenstrahlen so langsam entschwanden, legten wir los. Und einmal mehr waren wir baff, wie euphorisiert und textsicher das Publikum war. Lag das etwa an der WM, oder weil Steffen im Trikot der Nationalmannschaft trommelte? Wir hatten auf alle Fälle sehr viel Spaß mit diesem höchst aktiven Publikum und genossen das Gefühl, dass auf das, was wir da von der Bühne Richtung Publikum sendeten, in geballter Form zurückkam. Da war auch die unangenehme Kühle dieser ansonsten heißen Nacht schnell vergessen.
Andreas Weiher teilte dann nach den letzten Schlägen von "Run Like Hell" dem Publikum mit, dass diese ganze Geschichte nächstes Jahr wiederholt werden soll, und erntete dafür sowohl vom Publikum als auch von der Band uneingeschränkte Zustimmung.

Alles in allem ein wirklich toller Abend, zu dem als weiterer Bonus eine kurze Heimreise kam. Allen Beteiligten vom Musikzug Wächtersbach möchten wir für die tolle Gastfreundschaft und gelungene Organisation herzlich danken. Und wenn wir 2007 wiederkommen, wissen wir endlich auch wer Weltmeister geworden ist ;-).

>> Fotos vom Konzert in Wächtersbach

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04.06.2006 Aschaffenburg Colos-Saal

Seltsam: Es war nicht Freitag der 13. (wobei wir ohnehin nicht abergläubisch sind...), aber trotzdem steckte bei unserem Heimspiel diesmal der Wurm in relativ vielen Dingen gleichzeitig. Dass eine solche Ansammlung von technischen Problemen ausgerechnet dann zuschlägt wenn man einen Live-Mitschnitt macht, fällt ganz sicher unter "Murphys Law". Ein kleiner Auszug aus der "Defekt-Liste": Martins neuer (!) Hi-Tech-Bassamp wollte entweder nicht so wie er, oder Martin hätte vielleicht doch mal die Bedienungsanleitung lesen sollen ;-). Pauls Keyboardburg schaltete ganz retromäßig ab und zu von Stereo- auf Monobetrieb. Und Bobbys (ebenfalls neue!) Saxophon-Sendeanlage verweigerte gleich jegliches Signal. Zwar hatten wir nach der Pause diese Dinge dann halbwegs im Griff, aber ärgerlich ist so eine Zusammenballung an technischem Ungemach schon, zumal es bei den letzten Konzerten überhaupt keine Schwierigkeiten gab. Immerhin erinnerte uns diese Ausfall-Serie wieder einmal daran, dass wir da auf der Bühne kein Blockflötenkonzert geben, sondern der ganze Kram nicht nur musikalisch sondern halt auch technisch äußerst komplex ist und voller potenzieller Fehlerquellen steckt. Vielleicht haben wir uns da in letzter Zeit etwas zu sehr in Sicherheit gewogen?!

Trotz allem wurde es dann doch noch ein schönes Konzert in unserem "Wohnzimmer". Das mag auch daran gelegen haben, dass man mit solchen Problemen vor eigenem Publikum wesentlich entspannter und teils auch humorvoller umgehen kann, als in der Fremde. Das Publikum reagierte jedenfalls sehr charmant auf diese Unpässlichkeiten und schien im wieder einmal proppenvollen Colos-Saal trotz allem sehr viel Spaß mit uns zu haben. Stellvertretend sei ein Konzertbesucher erwähnt, der nach dem Konzert mit voller Überzeugung meinte, es sei "wieder einmal überragend" gewesen. Als wir daraufhin selbstkritisch ein paar leise Zweifel anmeldeten, meinte er nur kopfschüttelnd: "Ihr wisst schon, dass ihr da auf verdammt hohem Niveau jammert, oder?"
Tja, es ist halt "live", und das perfekte Konzert muss sicher erst noch gespielt werden (von wem auch immer). Aber wir legen eben ganz bewusst an uns selbst hohe Maßstäbe an. Auf jeden Fall werden wir bei unserem nächsten Heimspiel, das dann am 25.11. in der großen Aschaffenburger Stadthalle stattfinden wird, alles doppelt und dreifach auf Herz und Nieren überprüfen, bevor der Vorhang aufgeht. Und es ist beruhigend zu wissen, dass unser Publikum es uns trotzdem nachsieht, wenn wir einmal einen weniger guten Tag erwischen - schließlich haben wir ja auch schon sehr viele sehr gute Tage erwischt :-).

Ein Dankeschön geht noch an die Crew vom Colos-Saal (v.a. an Matthias und Pamela), sowie Anja und Uwe für erneut perfektes Backlining!

>> Fotos vom Konzert in Aschaffenburg

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06.05.2006 Cloppenburg Bebop

Echoes live im Bebop CloppenburgHoch in den Norden führte uns unser Tourplan diesmal. Knapp 450km Wegstrecke waren zu absolvieren, die trotzdem recht kurzweilig verliefen. Zum einen war die komplette Route staufrei, zum anderen konnten sich unsere Fußballfans die Zeit mit der ARD-Radiokonferenz des vorletzten Spieltags vertreiben. Dabei gab es ausschließlich zufriedene Gesichter: Steffens Bayern holten sich den 20. Meistertitel (*gähn*) und die Eintracht von Martin und Bobby sicherte den Klassenerhalt.

Das Konzert in Cloppenburg fand ihm Rahmen der Hausmesse des Musikhaus Witte statt. Neben dem Feinsten und Besten aus dem HiFi-Bereich sollte auch live etwas Besonderes geboten werden. Dass die Wahl dabei auf uns fiel hat uns natürlich geschmeichelt. Das "Bebop" im "Briefkasten" ist ein richtig "kuscheliger" Club. Da dort nur 250 Leute Platz finden, war eine intime Atmosphäre von vornherein garantiert. Peter Blase und seine Crew taten alles, um unseren Aufenthalt so angenehm wie möglich zu machen. Dazu trug auch eine der stilvollsten Garderoben der letzten Jahre mit bei, an deren Wänden tolle schwarz-weiß Porträts sämtlicher Blues-Legenden hingen, u.a. auch das Konterfei des Onkels unseres Saxophonisten Lee Mayall, John Mayall.

Nicht zuletzt aufgrund der relativ geringen Kapazität war das Bebop dann auch ausverkauft und somit proppenvoll. Schon bald legte das Publikum die anfängliche Reserviertheit ab und es wurde ein richtig stimmungsvolles Konzert mit einer Nähe zum Publikum, wie wir sie schon lange nicht mehr hatten. Nach dem Konzert mussten nur Paul und Christoph der Müdigkeit Tribut zollen. Der Rest der Band mischte sich unters Volk der anschließenden Rock-Disco, schwang teils sogar das Tanzbein und genehmigte sich den einen oder anderen Longdrink. Gerüchten zufolge sollen einzelne Bandmitglieder sogar gegen 5:00 Uhr in der ortsansässigen Filiale einer amerikanischen Hamburger-Braterei gesehen worden sein, als sie gerade ihren Hunger stillten. Wir können uns nicht erklären, wer das gewesen sein soll... ;-)

Nach dementsprechend kurzer (aber auch kurzweiliger) Nacht ging es dann schon wieder zum Frühstück. Leicht derangiert traten wir die Rückreise an, und gegen 14:00 Uhr hatte uns der heimatliche Süden endlich wieder. Da war der Sonntag natürlich schon fast futsch - einer der Nachteile der weiter entfernten Konzerte. Aber wenn die, wie in Cloppenburg, solchen Spaß machen, nimmt man auch das gerne in Kauf.

Ein Dankeschön an Gisbert Witte vom gleichnamigen Musikhaus (auch er wurde zu späterer Stunde immer noch im Bebop gesehen), Peter Blase & Crew, sowie das Publikum, bei dem wir wieder mal einige nette neue Bekanntschaften machen durften. Bis zum nächsten mal im Norden!

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29.04.2006 Reichenbach Peter-Paul-Kirche

Es ist ja allgemein bekannt, dass die Evangelische Kirche den weltlichen Dingen etwas "offener" gegenüber steht als die Katholische Kirche das tut. Insofern waren wir nicht ganz so verwundert, dass unser "Kirchen-Konzert" in Reichenbach in einem evangelischen Kirchenbau stattfand. Und doch ist es, wenngleich besonders und auf jeden Fall außergewöhnlich, auch ein seltsames und etwas befremdliches Gefühl, in so einem Gotteshaus zu spielen. Aber der Reihe nach...

Echoes live at Peter-Paul-Kirche ReichenbachDas April-Ende bescherte uns bei unserer Anreise noch einmal typisches Aprilwetter. Fast konnte man meinen, dass wir auf unserer Reise durch Franken ins Vogtland mehrere Klimazonen zu durchfahren hatten. Von Sonne bis Schnee(!) war alles dabei. Trotzdem kamen wir noch vor der Zeit in Reichenbach an. Die Peter-Paul-Kirche ist schon von außen ein imposanter Bau. Aber innen ist sie noch viel spektakulärer: Neben einer echten Silbermann-Orgel hat die Kirche zwei Emporen und einen überaus prächtigen Altarraum. Letzterer sollte unsere Bühne sein. Veranstalter Uwe Treitinger vom Bergkeller und seine Crew boten uns einen überaus netten Empfang und lotsten uns zuerst mal an die auf dem Kirchenplatz aufgebaute Verpflegungstheke. In der Kirche wurde inzwischen die Arbeit am opulenten Bühnenaufbau abgeschlossen. Der Soundcheck verlief relaxed und offenbarte die sehr schöne Akustik der Kirche. Da es draußen inzwischen in Strömen regnete, bekamen die allerersten Konzertbesucher schon vorzeitig Einlaß gewährt und durften uns beim Soundcheck zusehen. Danach ging es erst einmal ins Hotel, wo die Bayern-Fans Steffen und Michael (Saxer)zumindest noch die erste Halbzeit des Pokalfinales anschauen wollte. Eintracht-Fan Martin machte sich für seine Farben keine allzu große Hoffnungen und gab sich nach außen hin demonstrativ gelangweilt bis desinteressiert. Beim Pausenstand von 0:0 ging es zurück zur Kirche, und pünktlich mit dem Anpfiff zur 2. Halbzeit begann das Echoes-Konzert (wobei die Bayern-Fans sich ständig per SMS über den Zwischenstand informieren ließen).
Die Kirche war so gut gefüllt, wie sich das der Pastor sicher auch mal wünschen würde. Und das Publikum saß in den Kirchenbänken, lauschte, trank Bier(!) und taute von Titel zu Titel mehr auf. Zur Zugabe wurden dann alle Sitzplätze kurzerhand in Stehplätze umgewandelt, und das Gotteshaus erlebte eine Begeisterung und Euphorie, wie sie in diesen ehrwürdigen Gemäuern in dieser Form sicher noch nicht da gewesen ist. Zum Abschluss gab es nur glückliche Gesichter. Publikum, Band und Veranstalter strahlten übers ganze Gesicht (die Bayern-Fans nach dem gewonnenen Finale sowieso). Nach dem Konzert ergaben sich noch nette Gespräche mit einigen Konzertbesuchern, bevor der Abbau anstand. Da für den nächsten Morgen eine frühe Rückreise angesetzt war, musste die Zimmerparty dieses mal leider entfallen...

Alles in allem ein wirklich außergewöhnlicher Trip, den wir so schnell nicht vergessen werden. Außer ans tolle Publikum geht ein herzliches Dankeschön noch an Uwe & das ganze Bergkeller-Team für professionelle Organisation und herzliche Gastfreundschaft, Matthias am FOH für den tollen Sound, sowie die Stagehands Max, Paul und Dominik für ihre Unterstützung. Und "den ganz oben" wollen wir auch nicht vergessen, schließlich hat er uns sein "Wohnzimmer" zur Verfügung gestellt ;-).

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19.04.2006 L-Foetz Jester

Echoes live im Jester LuxemburgDieser Eintrag soll mit dem Thema "Navigationssysteme" beginnen. Wenn man sich eine Karte anschaut, dann führt der direkte Weg von Aschaffenburg nach Luxemburg durch ein grünes Nichts, welches allgemein als "Hunsrück" bekannt ist. Wer schlau ist, fährt trotz der längeren Entfernung außenrum über die Autobahn. Wer noch schlauer ist, sagt das auch seinem Navi. Wir waren es nicht, und quälten uns somit quer über die Landstraßen des Hunsrück, abwechselnd im Windschatten von Traktoren und seeehr langsam fahrenden Lkw. Kein Wunder, dass der Fahrer irgendwann am Rande des Nervenzusammenbruchs stand. Trotz aller Verkehrshindernisse, zur Langsam-Fahrt zwingenden Telefon-Interviews mit RTL und tieffliegenden Jumbo-Jets schafften wir es dann doch noch irgendwann nach Foetz, wo wir uns mit dem Rest der Band (Paul und Martin) trafen, die den Luxemburg-Trip mit einem Verlängerungstag zum Sightseeing nutzen wollten.

Das Jester und seine freundliche Crew stieß sofort auf unsere Begeisterung. Ein großer, üppig mit Technik ausgestatteter und sehr schön eingerichteter Laden. Der Soundcheck mit dem kompetenten Tonmann Roland am Digitalpult lief für unsere Verhältnisse geradezu reibungslos, anschließend führte man uns in ein sehr gutes Restaurant mit ebenso vorzüglichem Essen. Leider war der große Club zu Konzertbeginn nicht gerade gut gefüllt. Zum einen wird im Jester erst seit einem halben Jahr Live-Musik angeboten und man verfügt deshalb noch nicht über ein Stammpublikum. Zum anderen hatte ein Radiosender den Konzertbeginn fälschlicherweise um eineinhalb Stunden nach hinten auf 22:00 Uhr verlegt, was an diesem Mittwoch Abend sicher viele Leute davon abgehalten haben dürfte, den Weg ins Jester anzutreten. Das anwesende Publikum strahlte dann jedoch eine solche Euphorie und Begeisterung aus, dass man mit geschlossenen Augen gewettet hätte, der Laden sei komplett ausverkauft. Das steckte uns natürlich an, und so wurde es ein richtig gutes Konzert - die obligatorischen kleinen "unforced errors" mal wieder ausgenommen ;-).

Nach dem Abbau ging es nebenan ins Hotel, wo wir mit gutem "Bofferdinger" Bier noch eine kleine Zimmerparty starteten und uns über die Gesellschaft einer tollen Billy Idol-Kopie freuten. Frühes Frühstück, Verabschiedung von den Kurztrippern Martin und Paul, und Rückfahrt. Die war nur bis zum Mönchshofdreieck entspannt, denn dort hatte sich ein Lkw umgelegt und das Dreieck gleich mit dazu. Den Umweg über Mörfelden wurde für Olli zu einer kleinen nostalgischen Reise in seine wilden Jugendjahre. Beim Ausladen mussten wir uns dann auch noch mit einem Umzug-Unternehmen herumschlagen, welches den Zugang zu unserem Lager blockierte. Aber auch diese Situation konnten wir letztlich meistern.

Ein herzliches Dankeschön dem sensationellen Publikum, FOH-Mann Roland von Pro Musik, Mike und Sascha von Get-Up Music und natürlich Guy und seiner Crew vom Jester. Es war hoffentlich nicht das letzte mal.

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13.04.2006 Ahaus Logo

Echoes live im Logo AhausGrün-Donnerstag = Osterreiseverkehr. Das bedeutete für uns: Drei große Staus und eine Verspätung von einer Stunde, mit der wir im Logo in Ahaus ankamen (trotz großzügig eingeplantem Puffer). Bei Laune hielten wir uns unterwegs mit dem bunten Radioprogramm von WDR 4. Humoresker Höhepunkt: Die Kastelruther Spatzen mit "Jeder Morgen ist wie eine Rose". Sachen gibt's...

Dank vieler fleißiger Stagehands und einem flotten Techniker holten wir die Verspätung wieder relativ gut auf, wobei allerdings beim Abendessen so mancher einen neuen Rekord im Schnitzelessen aufstellen musste, um rechtzeitig im Club zurück zu sein. Kurz nach 22:00 Uhr standen wir dann auch auf der Bühne, was angesichts des Feiertags am nächsten Tag allerdings auch kein Problem war. Zum Glück werden die "stillen" Feiertage im Norden der Republik etwas lockerer gehandhabt als im katholisch-strengen Bayern, weshalb auch kein "24:00 Uhr - Feierabend!"-Damokles-Schwert über den Köpfen von Band und Publikum hing. Einen neuen Saxophonisten hatten wir ebenfalls dabei: Thorsten Skringer aus München entpuppte sich dabei als veritables Sax-Monster und sorgte nicht nur vor der Bühne für Begeisterung. Ein echtes Brett, der Mann! So konnte es ohne Hektik durch das Set gehen. Auch beim dritten Konzert im Logo fühlten wir uns mit Publikum und Veranstalter sehr wohl, wofür allen Beteiligten herzlich gedankt sei - allen voran natürlich Frank Schwämmle und seiner fitten Crew.

Am Karfreitag war für 8:00 Uhr Antreten zum Frühstück angesagt, wo wir noch kurz mit zwei Damen aus Hamburg plauderten, die extra für uns nach Ahaus gekommen waren. Wir hoffen, der Weg hat sich für die beiden gelohnt und ihre Rückfahrt lief ebenso entspannt wie unsere.

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31.03.2006 Mannheim Alte Feuerwache

Echoes live in der Alten Feuerwache MannheimEin stressiger Tag für Martin und Olli. Beide mussten wichtige Termine auf der Musikmesse in Frankfurt wahrnehmen. Olli sprang buchstäblich von der Musikmesse-Bühne, wo er einen Workshop machte, in den Pkw Richtung Mannheim. Die A5 an einem Freitag Nachmittag tat ihr Übriges. Zum Glück hatte der Rest von Band und Crew schon einiges aufgebaut und vorbereitet. Trotzdem war der Zeitplan äußerst eng gestrickt, dazu kamen dann auch noch ein paar unerwartete technische Probleme und so musste der Einlass leider um eine gute halbe Stunde verschoben werden. Um diese Verzögerung wieder auszugleichen wollten wir erst das Abendessen ausfallen lassen. Doch Veranstalter Bernd Magin bestand darauf, dass wir in Ruhe essen sollten. Wahrscheinlich hat er schon einmal die Erfahrung gemacht, dass hungrige Musiker schlimmer sind als ein wartendes Publikum... ;-) Auf jeden Fall war es die richtige Entscheidung, denn so konnten auch Martin und Olli wenigstens mal ein paar Minuten kurz durchschnaufen und deutlich entspannter auf die Bühne gehen. Sorry von dieser Stelle aus ans Publikum, aber manchmal lassen sich solche Dinge einfach nicht vermeiden. Wir hoffen, dass wir mit unserem Set die Leute dann entschädigen konnten. Für Lee war dieses mal mal wieder Bobby als Saxophonist dabei. Da er momentan mehr Zeit in den USA oder irgendwelchen Scheichtümern als in Deutschland verbringt, war sein Gastspiel einmal mehr für alle Beteiligten eine nette Abwechslung. Überflüssig zu erwähnen, dass auch er direkt vom Messe-Stress nach Mannheim geeilt war...
Die Konzert-Atmosphäre war auch in der mehr als gut gefüllten Alten Feuerwache wunderbar, das Publikum ging prima mit und ließ uns erst mit dem obligatorischen "Run Like Hell" von der Bühne. Unter diesem Motto fand dann auch der Abbau statt, denn am Samstag Morgen wartete auf einige wieder... na was wohl: Die Messe...

Ein Dankeschön geht diesmal - neben den üblichen Verdächtigen Anja & Uwe - an Bernd Magin und seine Crew, v.a. an Peter am FOH (ein weiterer mit guten Nerven gesegneter Tontechniker).

>>> Fotos vom Konzert in Mannheim

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24.03.2006 Pirmasens Quasimodo

Echoes live im Quasimodo PirmasensDas erste Doppelwochenende 2006 stand für uns auf dem Plan, und es begann mit einem Debüt. Bislang hatten wir noch nicht im Quasimodo in Pirmasens gespielt, obwohl wir diesen Club schon seit einigen Jahren auf unserer Liste hatten. Und endlich hat es geklappt. Zunächst einmal waren wir sehr überrascht, wie schön das Quasimodo ist. Ein großer Club mit großer Bühne, großer Empore und großem, sehr gepflegtem Backstage-Bereich. Auch von der Technikfront gab es nur Gutes zu berichten: Fett Licht und fett Ton, dazu nettes und engagiertes Personal. Beste Voraussetzungen also für einen sehr guten Gig in der Pfalz. Fehlte nur noch das Publikum. Ob die Pfälzer am Wahlwochenende Interesse an einer Pink Floyd-Coverband haben würden? Sie hatten! Das Quasimodo war ordentlich gefüllt, die Stimmung prächtig. Wir dankten es den Leuten mit "Echoes" als besonderem "Einstandsgeschenk" und einem runden Gig, bei dem von den Startschwierigkeiten von Mühlheim kaum noch etwas zu merken war - abgesehen von den üblichen "unforced errors", ohne die es wohl nie gehen wird ;-). Teile des Publikums waren fast schon zu ekstatisch - vielleicht hatte der eine oder andere sein Bewusstsein zu sehr erweitert... Auf jeden Fall sah man es Olli nach, dass er die bei "Pigs" obligatorische Talkbox zuhause vergessen hatte. Alles in allem also ein sehr schönes Konzert in toller Atmosphäre, mit dem alle Beteiligten mehr als zufrieden waren. Ein Dankeschön geht an Jürgen Kölsch vom Quasimodo und FOH-Mann Michael für seine Engelsgeduld beim chaotischen Soundcheck.

Der Weg zum Hotel war dann nochmal ein Abenteuer für sich: Zunächst verlor Martin den Anschluss an den Hotel-Konvoi und wir mussten ihn mittels Navi im nächtlichen Pirmasens erst einmal wiederfinden und beruhigen. Anschließend wurde Ollis Hungergefühl von einem großen gelben "M" deutlich verstärkt. Die Zufahrt zu besagtem "M" gestaltete sich dabei sehr schwierig, da Fahrer Christoph von einem Polizeiaufgebot offenbar so irritiert war, dass er den Cops direkt in die Hände lief bzw. fuhr - und zwar entgegengesetzt in eine Einbahnstraße... Christoph, inzwischen völlig entnervt, fuhr zunächst einmal mit einem kräftigen "Jaja, ich weiß dass ich verkehrt bin!!!" die Freunde und Helfer an. Die waren glücklicherweise mit dem Protokollieren irgendeiner Schlägerei beschäftigt und verzichteten deshalb darauf, den Bus mit dem "freundlichen" Fahrer komplett zu durchsuchen. Ach ja: Martins PKW steuerte natürlich brav in die Einbahnstraße hinterher - er setzte auf stringente Argumentation, um die missliche Lage gegenüber der Staatsgewalt zu erklären: "Schuld sind nur die A......... da vorne!"  Immerhin bekam Olli noch etwas zu essen und wir konnten die Suche nach dem Hotel wieder aufnehmen. Die hätte sich wohl noch ewig hingezogen, wenn nicht eine freundliche Zivilstreife die Eskorte übernommen und uns glücklich zum "Landauer Tor" gelotst hätte. Tausend Dank dem unbekannten Polizisten dafür - wir hätten ansonsten im Bus übernachten müssen. Im Hotel hatten dann alle ihren Humor wiedergefunden und es wurde noch eine kleine Zimmerparty gestartet. Schließlich konnten wir ja am nächsten Tag ausschlafen...

>>> Fotos vom Konzert in Pirmasens

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25.03.2006 Schwäbisch-Hall NCO-Club

Echoes live im NCO-Club Schwäbisch-HallDie Zeit bis zum Auschecken im Hotel verbrachte jeder auf seine Weise: Ob Durchschlafen bis 12:00 Uhr, früh frühstücken und dann weiterschlafen, lange schlafen und spät frühstücken - da hat jeder so seine eigene Taktik. Die letzten Echoes-Reste verließen Pirmasens gegen 12:30 Uhr. Treffen wollte man sich dann zunächst einmal im Technikmuseum in Sinsheim, das auf dem Weg lag. Wir sind ja schon oft daran vorbeigefahren und haben die Flugzeuge bestaunt. An diesem Tag aber wollten wir endlich mal der Sache auf den Grund gehen. Und es hat sich wirklich gelohnt. Auch wenn die Original Concorde und Tupolew sicher am spektakulärsten aussehen, so war ihr Innenleben doch eher langweilig. Viel interessanter waren da die anderen Exponate: Tolle Autos, von Cadillac und Lincoln über Aston Martin bis Mercedes. Eher beklemmend, aber dennoch sehr eindrucksvoll, war die Abteilung mit den Militaria (Panzer, Uniformen, Flak, Granatenwerfer, Waffen, Flugzeuge, etc.) aus den beiden ersten Weltkriegen. Am stärksten im Gedächtnis bleiben aber wohl die gespenstischen Überreste einer 1944 im Mittelmeer abgestürzten und nach Jahrzehnten wieder geborgenen "Stuka", dem Jagdflugzeug der Wehrmacht im 2. Weltkrieg. Das Salzwasser hat sich an dem Wrack schwer zu schaffen gemacht und es erinnerte mehr an eine gruselige Wachsskulptur als an ein Flugzeug. Dass dann ein Amerikaner mit Jogginghose und "Boys of Iraq"-T-Shirt (offensichtlich ein GI auf Fronturlaub) durch die Gänge springen musste, war dann aber doch schon sehr befremdlich. Entweder hatte dieser Mensch kein Feingefühl oder - mal vorsichtig formuliert - nur begrenzte kognitive Kapazitäten. Aber an dieser Stelle ist ein Exkurs über Sinn und Logik US-amerikanischer Außenpolitik bzw. Außendarstellung Bush'scher Prägung sicher fehl am Platz. Nur soviel: Solche Figuren sollten in einem Museum nur als Exponat, aber nicht als Besucher auftauchen. Lustiger war da schon Ollis und Steffens Fahrt im Flugsimulator. Das Programm "Science Fiction pur" bot zudem einen Raumschiff-Kutscher, der frappierend an Christophs Fahrweise vom Vorabend erinnerte, und auch sonst waren gewisse Ähnlichkeiten nicht von der Hand zu weisen... ;-)

Der Abend gestaltete sich dann sehr erfreulich. Im Vergleich zum Vorjahr verdreifachte sich die Besucherzahl (irgendwas müssen wir letztes Jahr ganz gut hingekriegt haben) und auch die Stimmung stand der in Pirmasens in nichts nach. Wir spielten das exakt gleiche Set, wobei auch hier "Echoes" auf besonders viel Begeisterung stieß. Kaum zu glauben, dass ein inzwischen 35 Jahre alter Song noch immer für solche Furore sorgt. Aber immerhin hat ihn ja auch David Gilmour auf seiner aktuellen Solotour gerade erst wieder gespielt.

Da es nach dem Konzert wieder heimwärts gehen sollte und außerdem die Nacht wegen der Zeitumstellung ohnehin eine Stunde kürzer war, beeilten wir uns mit dem Abbau entsprechend. Trotzdem zeigte die Uhr eine Sommerzeit von 5:30 an, als endlich das heimische Bett erreicht war. Die Strapazen haben sich jedoch voll gelohnt, denn es waren zwei tolle Konzerte.

Unser Dankeschön für Schwäbisch-Hall geht an den Veranstalter des NCO-Clubs und FOH-Mann Roger, der trotz Martins Misstrauen punktgenaue Delays gesetzt hat ;-). Und natürlich darf ein globales Dankeschön an unsere Heinzelmännchen Anja & Uwe, die uns das komplette Wochenende begleiteten und unterstützten, auch dieses mal nicht fehlen.

>>> Fotos vom Konzert in Schwäbisch-Hall

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04.03.2006 Mühlheim Schanz

Nach gut zwei Monaten Pause begann auch für uns endlich das Live-Jahr 2006. Und zum Auftakt gab es gleich unser zweitliebstes Heimspiel im Mühlheimer Schanz. Vieles war "the same procedure as every year": Es lag wieder Schnee, die Schnitzel (v.a. die sensationelle Soße!) schmeckten prima und das Schanz war ausverkauft. Einziger Unterschied: Steffen fand diesmal das Schanz ohne sich zu verfahren ;-).
OK, auf der Bühne waren wohl aufgrund der langen Pause ein paar kleinere "Verfahrer" dabei, doch auch hier fanden wir nach einem "Momentary Lapse Of Reason" dann doch immer wieder die richtige Ausfahrt. Das enthusiastische Mühlheimer Publikum, welches bislang von Jahr zu Jahr frenetischer wird, sah großzügig darüber hinweg und wurde von der Band mit Spielfreude pur hoffentlich entschädigt.
Was bleibt wieder anderes zu sagen als ein dickes "Danke" an diese Leute, an Simon Goss & Crew und an den Wettergott, der den schlimmsten Schneesturm seit 15 Jahren zielsicher schon 24 Stunden zuvor abgeworfen hatte. Bis 2007!

>>> Fotos vom Konzert in Mühlheim

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